PRAXIS FÜR LOGOPÄDIE Dagmar Reinhard staatl.gepr. Logopädin Stimmpädagogin Lichtenberger Methode Funktionale Stimmbildnerin (IFST Heptner) alle Kassen und Privat
                                                  PRAXIS FÜR LOGOPÄDIE                             Dagmar Reinhard                         staatl.gepr. Logopädin           Stimmpädagogin  Lichtenberger Methode          Funktionale Stimmbildnerin (IFST Heptner)                         alle Kassen und Privat 

Funktionale Stimmbildung und Lichtenberger Methode

Das Stimmbildungsangebot richtet sich nach funktionalen Grundprinzipien.  Die Stimme wird als komplexes System betrachtet, deren Teilbereiche wie Stimmgebung, Atmung, Körperspannung, Artikulation und psychische Befindlichkeit  in Wechselbeziehung zueinander stehen. Verändert sich einer der Bereiche innerhalb einer Übung, so hat dies Auswirkung auf die anderen Bereiche . Ziel ist eine hörende und spürende Bewusstmachung dieser Zusammenhänge und eine effizientere Balance der beteiligten Faktoren. Dabei steht die Arbeit mit dem Stimmklang immer im Mittelpunkt.  

Eines der wichtigsten pädagogischen Instrumente innerhalb des Settings ist hier der "Stimmdialog". Durch das  Angebot stimulativer Reflexionsfragen sind Sie als Schüler eingeladen, sich über alle Sinne  mit Körper und Stimme auseinander zu setzen, und Rückmeldung des inneren Erlebens zu geben. Diese Rückmeldung führen Schüler und Lehrer  Schritt für Schritt weiter im Prozess.

So erweitert sich mit der Zeit Ihr Wahrnehmungsspektrum und es entstehen neue Handlungsspielräume zugunsten von mehr Leichtigkeit und Freiheit in der Stimme. 

 

Innerhalb der letzten zwanzig Berufsjahre durfte ich verschiedene, mein Angebot bis heute bereichernde Ansätze kennen- und vernetzen lernen. Am maßgeblichsten durchdrungen wird meine Arbeit  vom Ansatz der "Lichtenberger Methode". 

Dieser Zweig funktionaler Stimmbildung wurde am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie entwickelt. Gründer des Institutes sind die Sängerin und Gesangspädagogin Gisela Rohmert und ihr Mann, Prof. Dr. Ing. Walter Rohmert. In Zusammenarbeit mti dem Institut für Arbeitswissenschaft der TH Darmstadt wurden seit Beginn der 80er Jahre bis in die Gegenwart zahlreiche Körpertechniken und deren Einfluss auf die Kehlkopffunktion untersucht. Die Erkenntnisse über die Bedeutung des sensorischen Nervensystems für eine freie Klangentwicklung bilden die Grundlage für die Lichtenberger Stimm- und Instrumental-pädagogik. 

Ein vergleichsweise "ruhiger" Ansatz innerhalb der Stimmbildungslandschaft, bei der die Wahrnehmung des Klanges hörend und spürend im Mittelpunkt steht.  Eine  der Grundmaximen dieses Ansatzes lautet: "motorische Ruhe-sensorische Wachheit". Der Schüler erfährt i.d. R. in den ersten Stunden schon einen Richtungswechsel in der inneren Haltung. Vom produzieren und kontrollieren des Tones hin zum Empfangen von Schwingung. Klangschwingung breitet sich immer in alle Richtungen aus. Wenn wir sprechen oder singen, landet nur ein Teil des Schalls vorne im Raum.  Durch gewahr werden des sich rückkoppelnden Anteils der Schwingung in den Körper werden selbstregulative Prozesse in Gang gesetzt, die sich auch tonus- und atemregulierend auswirken. Der Klang gewinnt an Obertonspektrum und Brillianz bei geringerem Krafteinsatz.